Constance & Mariana Murle

Meine rumänischen Wurzeln waren die treibende Kraft nach einigen Jahrzehnten wieder nach Rumänien zu reisen. Mein Mann und ich entdeckten einige Dörfer und kleinere Städte in Siebenbürgen. Brasov hat uns total begeistert, die schönste Stadt in Rumänien!
Einige Monate später ist uns ein Artikel in einem christlichen Magazin ins Auge gestochen: 'Die verlassenen Kinder von Brasov'.
Großartig, was da zwei jungen Frauen vor zehn Jahren ins Rollen gebracht haben. So eine wertvolle Arbeit braucht Unterstützung.
Mit unseren gefeierten runden Geburtstagen hatten wir die Gelegenheit, Geld für FFR zu sammeln und mit Steffi Vogel in Kontakt zu kommen.
Kurze Zeit später habe ich Steffi mit ihren drei süßen Kindern bei einem Vortragsabend in ihrer Heimatstadt in Deutschland getroffen. Viel Einblick in die Arbeit von FFR gab es mit Vortrag und Film. Dabei hat sich dann ganz schnell die Idee und der Herzenswunsch entfacht, an Ort und Stelle bei den verlassenen Babies in Brasov eine Zeitlang mit zu helfen. Und das konnte ich jetzt mit meiner Tochter Mariana im September wahrmachen. Es war und ist ein großartiges Erlebnis!
Beeindruckt, entsetzt, überrascht, dankbar, traurig, hoffnungsvoll, motiviert möchte ich ein bisschen erzählen.
Immer wieder haben wir im Vorfeld auf der so informativen homepage von FFR gelesen, mehrfach das Video 'unwanted' mit Sarah's traurig schönen Song gehört. Jedes Mal mit Tränen in den Augen.
Doch dann 'live' in die Arbeit mit hinein genommen werden, ist eine ganz besondere Erfahrung. Was sehr eindrücklich und erdrückend war und ist, dass die Kleinen, manche sind bereits 2 Jahre alt, immer in ihren Gitterbetten sitzen ohne Spielsachen. Ausser in der Zeit, in der die Mädels der Organisation im Zimmer sind, sie rausnehmen, mit ihnen spielen und natürlich für medizinische Aktionen. Das kann man sich kaum vorstellen. Wenn man selbst schon miterlebt hat, was für einen Bewegungsdrang oder Verlangen nach Nähe Kinder haben. Das anzusehen, hat mich eigentlich am meisten fertig gemacht. War auch immer der furchtbarste Moment, wenn man sie zurückgelegt hat in ihr Bett. Diese Händchen, die nach einem greifen und das Weinen. Am nächsten Tag, kein bisschen nachtragend, das glückliche Lächeln, weil nun wieder jemand da ist, der sich um sie kümmert. Wir haben uns sofort verliebt! Ich könnte noch viel erzählen.... Zusammenfassend, wir sind so froh, das gemacht zu haben, wollen wieder mal gehen und die Augen und Ohren offen halten für so manche Idee, die dort Verbesserung bringt. Und man kann ja immer sagen, das ist ja nur ein winzig kleiner Auszug von all dem Leid, das es auf unserer Erdkugel gibt, muss man sich da nicht fragen, lohnt es sich überhaupt? Ist ja nicht mal in Rumänien das einzige Sorgenpaket! Ich finde es toll und so wertvoll, was da vor 10 Jahren zwei jungen Frauen begonnen haben, unterstützt von tollen, netten, motivierten Menschen, die länger oder kürzer vor Ort sind. Das ist so hoffnungsvoll! Die gilt es zu unterstützen!
Tausend Dank an Euch alle vom FFR-Team, Gottes Segen für Eure großartige Arbeit!
Liebe Grüße  -Constance & Mariana

 


Cissy Butler

 

Mein Einsatz in Rumänien mit Firm Foundations Romania war eine der wichtigsten Erfahrungen in meinem Leben. Schon immer hatte ich Kinder besonders in mein Herz geschlossen und suchte nach einer Möglichkeit mich irgendwo einzusetzen. So entschieden sich meine Freundin und ich, gemeinsam in ein Abenteuer zu starten:  Freiwilligendienst in Rumänien. Ich hätte mir nie vorstellen können, in welchem Ausmaß diese Erlebnisse mein weiteres Leben prägen würden. Alle Vorbereitungen, aller finanzieller und zeitlicher Aufwand waren es tausendmal wert!

Ich war aufgeregt und etwas bang, in ein weit entferntes, fremdes Land zu gehen, dort zu leben und mit Leuten zu arbeiten, die ich nicht kannte. Aber es war unglaublich, wie schnell ich mich dort willkommen und wohl fühlte! Alle Volontäre, Kurzzeit oder Langzeit, waren so nett, hilfsbereit, warmherzig und offen. Ich habe mich vom ersten Tag an wie zuhause gefühlt. Sie taten alles, um meine Reise und meinen Einsatz zu einem großartigen Erlebnis zu machen. Wir hatten riesigen Spaß bei allem: beim gemeinsamen Essen vorbereiten, beim Karaoke singen, Erkunden der Stadt, Spielen im Schnee, Seilbahn fahren, usw.

Die Arbeit im Krankenhaus war unbeschreiblich bereichernd und gleichzeitig herzzerreißend. Die Kinder sind so wunderbar. Und alles, was sie brauchen, ist, gehalten und geliebt zu werden. Für mich war das perfekt, denn ich LIEBE es, Babys im Arm zu halten. Das Leben dieser Kinder zu verändern, und sei es nur für ein paar Wochen, änderte mein Leben für immer. Mir wurde so warm ums Herz wenn sie lächelten, während man sie im Arm hielt oder mit ihnen spielte. Ich bin sehr stolz auf die Frauen und Volontäre, die einen (kleinen oder großen) Teil ihres Lebens und ihrer finanziellen Mittel opfern, um das Leben dieser Kinder und Familien zu verändern und sie Gottes Liebe spüren zu lassen. Während meiner Arbeit mit FFR habe ich phantastische Menschen getroffen. Sie sind ein wichtiger Teil meines Lebens geworden und werden es immer bleiben. Wo immer ich bin, werde ich allen von FFR erzählen und weitergeben, wie wichtig diese Freiwilligenarbeit ist, um den Babys die Aufmerksamkeit und Liebe zu geben, die sie BRAUCHEN und VERDIENEN. Vielen Dank dafür, dass ich all das erleben und Teil eurer ‚rumänischen Familie’ werden durfte! Ich hoffe, dass ich irgendwann wiederkommen kann !

 

 


Brooke Elliott

 

Das Beste an meiner Freiwilligenarbeit im Krankenhaus war, jeden Tag mit den Babys und Kindern sprechen und beten zu können. Es war so schön, die Babies im Arm zu halten und dabei zu beten, dass die Ketten in ihrem Leben gesprengt werden; für ihre Gesundheit und Heilung; dass Gottes Liebe sie völlig erfasst; und dass sie verstehen lernen, wessen Schöpfung sie sind.

 Bevor ich nach Rumänien kam, machte ich mir Sorgen, dass ich der Landesprache nicht beherrschte, aber die Sprache war kein Hindernis. Und in meiner Muttersprache für sie zu beten war völlig natürlich. 

Als Sozialarbeiterin hatte ich gedacht, auf den Anblick vernachlässigter Babys vorbereitet zu sein - aber mir brach das Herz! Jeden Tag sprach ich mir Mut zu mit Johannes 8, 58: ‚Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.’ Dieses ich ist Gott. Obwohl ich nicht verstehe wie und warum, er weiß es und ich vertraue darauf, dass er der ist, der er sagt, dass er ist.

 

 


Jeff Iverson

Ein Freund erzählte mir über Babys in Rumänien die Liebe und Zuneigung brauchen. Er hatte keine direkten Informationen über Projekte in Rumänien also machte ich mich auf die Suche. Ich fand Firm Foundation Romania. Einen Monaten später, machte ich dann eine Lebens verändernde Reise.

Am Tag nach meiner Ankunft, startete ich meinen ersten Besuch im Krankenhaus. Ich kann es nicht mit Worten beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal eines der Zimmer betritt, wo viele niedliche kleine Babys, jeglicher Zuneigung und Betreuung entbehrt in ihren Bettchen liegen. Wenn du zum ersten Mal eines der Babys in den Arm nimmst wirst du dich sofort verlieben. Sie sind so niedlich und lieblich das es schwer fällt sie wieder in ihr Bett zurück zu legen. Es schein egal zu sein wie viel Liebe du ihnen zeigst, sie werden dir noch mehr Liebe schenken. Ich war nicht sicher was wir noch so im Krankenhaus tun würden, aber ich fand heraus das Füttern und Windelnwechseln auch zu unserem Aufgabenbereich gehörte. Leute ihr braucht euch keine Sorgen zu machen falls ihr noch nie Windeln gewechselt habt, die Mitarbeiter von FFR werden euch das alles zeigen und dann habt ihr genug Zeit zum üben.  Das Füttern ist eine besonders erstaunliche Zeit um mit den Kindern in Verbindung zu kommen. Es ist sehr schwer wieder abzureisen, besonders wenn ein Kind dir das Herz gestohlen hat, wie die kleine Stefania.

Die erste Reise machte einen so starken Eindruck auf mich, dass ich mich zwei Monate später erneut auf den Weg machte. Bei meinem Zweiten Besuch in Rumänien hatte ich auch die Gelegenheit das Zigeunerdorf Budila zu sehen, wo die meisten der Kinder her stammen. Es ist schwer zu ertragen wenn man die Lebensbedingungen im Dorf und all die dreckigen Kinder sieht. Bei diesem Besuch konnte ich auch Stefania wieder sehen, diesmal mit ihrer Familie. Es herrscht eine erstaunliche Vertrauensbeziehung zwischen den Zigeunern und dem FFR-Team. Ich erfuhr über einige große Projekte, welche in Angriff genommen werden sollen. Zum Beispiel das „Dusch-Kontainer-Projekt“ oder  Ärzte in die Dörfer zu bringen. Ich hatte die Gelegenheit beim „Give-Back“ Programm mitzuwirken, wo die Kinder des Dorfes sich den Film „Cars“ ansehen konnten und die Mitarbeiter von FFR den Müttern etwas über innere Werte erzählten.

Wenn du erst einmal da bist, ist es sehr schwer wieder abzureißen. Es ist wirklich eine erstaunliche Erfahrung. Falls du dir Gedanken darüber machst ob du nach Rumänien kommen willst, dann hör auf nachzudenken und mach dich auf den Weg. Ich bin mir sicher es wird auch dein Leben bereichern. Ich plane bereits meinen dritten Besuch in Rumänien. Die Langzeit-Mitarbeit von FFR sind wundervoll und geben dir das Gefühl ein Teil ihrer Familie zu sein, auch wenn du nur für kurze Zeit dort bist. Es ist einmalig zu sehen wie Freiwillige aus der ganzen Welt zusammen kommen um so eine wundervolle Arbeit zu tun.

Die Kurzfassung (nur für den Fall das du nicht alles lesen möchtest)

Alle Babys sind so niedlich und süß, das du sie nicht verlassen sondern am liebsten welche adoptieren möchtest.

Catrin Adrion


Eigentlich kam ich ganz unvermittelt zu FFR. Ich hatte spontan zwei Wochen frei und nichts vor. Das erzählte ich Steffis Schwester Sabine und sie sagte mir, ich könnte  zu Steffi nach Rumänien gehen um dort ein bisschen mitzuhelfen.

 Also setzte ich mich mit FFR in Verbindung und nachdem ich alle Unterlagen bis kurz vor der Reise zusammen hatte, ging es los.Ich wurde herzlich von den Mitarbeitern und Freiweilligen von FFR empfangen.  Am nächsten Tag ging ich mit ihnen ins Kinderkrankenhaus zur ersten Schicht und war sehr betroffen über die Situation der Babys und den Räumlichkeiten des Kinderkrankenhauses. Die Babys lagen und saßen alle in ihren Gitterbettchen zu mehreren in einem weiß gekachelten Raum, mit großen Fenstern zum Flur hin- sie schliefen, weinten oder  schauten vor sich hin … Als sie die Mitarbeiter von FFR sahen, sah man die Freude  der Kinder in ihren Gesichtern- sie drehten sich zur Tür, zogen sich am Gitterbettchen hoch und lachten, weil sie wussten, dass sie jetzt auf den Arm genommen wurden und spielen durften. Die Zeit mit den Babys war sehr beeindruckend, da sie schon glücklich wirkten, wenn man sie einfach nur auf dem Arm hielt.Am  Ende der Schicht wurden alle Babys in ihre Bettchen zurück gesetzt. Sie fingen an zu weinen und schreien und machten den Abschied sehr schwer. Es war traurig, die Babys so zu sehen und zurück zu lassen, aber ich wußte auch, dass die gemeinsame Zeit mit ihnen nicht umsonst war.  Neben  meiner Zeit im Krankenhaus hatte ich genügend Freizeit um mir Brasov und Umgebung anzuschauen. Die Mitarbeiter und Freiwillige von FFR lernte ich bei gemeinsamen, abenteuerlichen Ausflügen, lustigen Spiel- und Grillabenden sowie Gespräche besser kennen.  Die Arbeit, der Einsatz und die Liebe zu den Menschen und Projekten  der Mitarbeiter von FFR beeindruckten mich sehr. Ich lernte dort die unterschiedlichsten Menschen kennen- von den Babys im Krankenhaus, Roxi, Costel und Becca mit ihren bewegenden Geschichten,  die FFR Mitarbeiter, zwei Freiwilligen aus Canada und Schweden, eine 75jährigen schwedischen Augenärztin…… Als meine Zeit in Rumänien zu Ende ging, hörte ich, dass mein Flug  durch den Vulkanausbruch auf Island gestrichen wurde. Da ich arbeiten musste und nicht länger in Rumänien bleiben konnte, organisierten die Mitarbeiter von FFR, dass die Augenärztin und ich mit einem Autohändler per  Auto nach Deutschland fuhren durften. Darüber war ich Ihnen sehr dankbar. Es war eine sehr abenteuerliche und anstrengende 24-Stunden Fahrt nach Deutschland und ich war froh, müde aber gesund wieder zu Hause zu sein.  

Auf meinen nächsten Besuch in Rumänien bei Steffi und ihren Kindern, Sarah und Mary  und den Babys im Kinderkrankenhaus freue ich mich jetzt schon.

 

 


David Waldner

Schon oft ist mir immer mal wieder der Gedanke gekommen, als freiwilliger Mitarbeiter ins Ausland zu gehen, aber erst als meine Schwester und mein Schwager mir von ihrer kurzen aber sehr eindrucksvollen Zeit mit Firm Foundations Romania erzaehlten, wusste ich, dass ich das auch wirklich wollte.

Dank der engagierten und fuersorglichen Leute hinter FFR war es mir moeglich, 10 Tage nach dem Gespraech mit meiner Schwester und Schwager meine Koffer zu packen. Ich war auf dem Weg nach Rumaenien.

Da ich von Sarah und meiner Schwester gehoert habe, dass sich meist nur weibliche Mitarbeiter bewerben, war ich am Anfang noch ein bisschen unsicher, ob ich wirklich eine Hilfe sein kann, da ich in meinem Leben noch nie eine Pampers gewickelt hatte.

Als ich jedoch dann Sarah, Steffi, Mary, Alisha und den Rest des FFR Teams traf, vergingen diese Zweifel schnell und es wurde mir klar, dass das Einzigste was du brauchst, um diese Arbeit zu tun ist ein grosses Herz und den Willen zu helfen.

Ich habe schon oft mit verschiedenen Organisationen in Kanada gearbeitet aber bei FFR wurde mir das erste Mal bewusst, dass ich etwas veraendern kann.

Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich das erste Mal ins Krankenhaus ging. Als ich in eines der Zimmer lief, traf ich ein kleines Maedchen names Monica. Als sie mich sah, veraenderte sich ihr ganzer Gesichtsausdruck in einen Ausdruck, den man nur mit dem Wort ‚erstaunt’ beschreiben kann. Als ich zu ihrem Bett lief, um sie herauszunehmen, fing sie sofort an zu weinen.

Da ich einer von nur zwei maennlichen Mitarbeitern war, war Monica, genau wie viele andere Kinder im Krankenhaus nur wenig Liebe von maennlichen Menschen ausgesetzt, die fuer ihre Entwicklung doch sehr notwendig ist und die sie brauchen, um neu Vertrauen auf Maenner aufzubauen, die vielleicht in der Vergangenheit oft getruebt wurde. Nachdem ich Monica taeglich in meinen Schichten im Krankenhaus besuchte, lernte sie langsam, mir zu vertrauen. Bei meinem vierten Besuch sass sie erwartungsvoll in ihrem Bettchen und streckte ihre Haende nach mir aus mit einem riessen Grinsen auf dem Gesicht.

Es sind Momente wie diese, die einen Besuch in Brasov  unausdruecklich bestimmen. Keiner haette mich je auf das vorbereiten koennen, was ich in Brasov erlebte. Sei es ein krankes Baby fuettern oder auch die Freunschaften, die sich hier geformt haben oder meine neue Liebe zum deutschen Fussball Team!

Ich habe es fest vor, mein Versprechen zu halten und fuer laengere Zeit nach Brasov zurueck zu kommen. Ich hoffe, dass wenn du dies liest, du mich beim Wort nimmst, deine Koffer packst und mit FFR nach Rumaenien gehst. Tu nur Sarah und Steffi einen Gefallen und melde dich 10 Tage zuvor!

 

 


Sarah Speegle

 

„Was war der Hoehepunkt fuer dich in Rumaenien?“ Diese Frage wurde mir nicht nur einmal gestellt nachdem ich wieder aus Brasov, Rumaenien nach Hause kam. Und meine Antwort? „Die Menschen.“ Ich wusste, dass ich in Rumaenien die Zeit haben werde, suesse Babies zu halten, aber nie haette ich mir denken lassen koennen, dass ich so viel Zeit mit so wunderbaren Menschen verbringen wuerde.

Ich kam an einem Freitag Abend in Brasov an und wurde sofort von der FFR Leiterschaft und anderen Mitarbeitern begruesst.  Bevor ich ueberhaupt am Montag meine erste Schicht antrat, kannte ich schon die meisten der Mitarbeiter, mit denen ich arbeiten wuerde und fuehlte mich mit ihnen sehr wohl. Gemeinsam mit einem Kurz – oder Langzeitmitarbeiter eine Schicht zu machen, machte die Zeit, die ich mit den Kindern im Krankenhaus verbrachte noch unvergesslicher. Die Langzeitmitarbeiter, die in Brasov leben sind genial! Sie haben solch grosse Herzen und wollen nichts anderes, als Jesu Liebe mit jedem teilen, dem sie begegnen. Ich habe nie aufgehoert mich zu wundern, wie sie eine Not sehen und dann alles in ihrer Macht stehende tun, um diese zu wenden. Und es war sehr offensichtlich zu sehen, dass Gott diese Arbeit in Rumaenien segnet. Man muss nur einen der Newsletter von FFR durchlesen in dem all die Projekte, mit denen FFR arbeitet, aufgezaehlt sind, um Gottes Versorgung zu sehen.Die Kurzzeit Mitarbeiter waren alle auch toll. Ehrlich gesagt habe ich mich ein bisschen in jeden von ihnen verliebt. Wir arbeiteten gemeinsam im Krankenhaus, lernten Brasov gemeinsam kennen, teilten unsere Leben und in diesem ganzen Prozess machten wir unvergessliche Erinnerungen.

Ich bin nun seit ca. 3 Monaten wieder zuhause aber ich denke noch sehr oft an meine Reise. Ich sehe mich selber, wie ich jede Ausrede benutze um bei jeder Gelegenheit ueber Brasov und diese wertvollen Babies zu reden. Also, falls du Interesse hast, nach Brasov zu gehen, dann hoer auf mit Denken und geh einfach! Wenn wir uns selbst fuer Liebe opfern, kann dies zu einem lebensveraenderten Abenteuer werden. Ein Abenteuer das sich lohnt und das durch vieles wieder zurueck gezahlt wird, auch in Wege, die wir nie erwartet haetten.

 

 

Beth Bray


Seit der Mittelstufe in der Schule habe ich davon geträumt, nach Rumänien zu gehen und den ausgesetzten Babies dort zu helfen. 2006 hat Gott mich mit der Möglichkeit gesegnet, dorthin zu gehen und genau das 2,5 Jahre lang zu tun.

Ich begann mit „Hope for the Nations“ im Krankenhaus-Projekt mitzuarbeiten und habe jede Minute dieser Arbeit geliebt!

Die Projekte, in denen freiwillige Mitarbeiter mitarbeiten können, sind eine dankbare Aufgabe und sie öffnen einem die Welt auf einem anderen Teil dieser Welt. Die Zeit im Krankenhaus mit den Babies, die von ihren Müttern für bestimmte Zeit alleine gelassen wurden und die ich in den Arm nehmen, wickeln, füttern und einfach lieben durfte, hat mein Leben für immer verändert. Ich hatte keine Ahnung davon, wie sehr ein bißchen Liebe und Anerkennung das Leben eines Babys verändern kann. Wir konnten die Veränderung in ihrem Leben beobachten. Zuerst hatten sie Angst vor Kontakt und Berührung, dann aber standen sie auf und schrien, wie sie in den Arm genommen werden wollte. Das Letztere werde ich nie vergessen.

Die Leute, die in Vollzeit-Betreuung dort arbeiten. Sie arbeiten mit Hingabe, um das Leben dieser Babies besser zu machen.

Durch Besuche des nahgelegenen Zigeunerdorfes hatte ich die Möglichkeit, mehr in das Leben einiger dieser Babies und ihrer Familien mit hineingenommen zu werden. Das war eine der einzigartigsten Erfahrungen, die ich jemals gemacht habe. Wenn man sieht, unter welchen Lebensumständen und mit wie wenig sie leben, dann kommt man wirklich ins Nachdenken über das Leben und über alle Dinge, die für uns wie selbstverständlich geworden sind.

Ich kann jedem, der Kinder liebt und ein bisschen Zeit übrig hat, nur ans Herz legen, nach Rumänien zu gehen und im Krankenhaus-Projekt mitzuarbeiten. Du musst nicht übermäßig begabt sein, sondern einfach nur ein großes Herz haben und die Bereitschaft mitbringen, einige verzweifelte kleine Leute mit Liebe zu überschütten.

Marijn Voorhaar

Seit dem Jahr 2005 habe ich darüber nachgedacht, in einem sozialen Projekt irgendwo auf der Welt freiwillig mitzuarbeiten, aber erst fast drei Jahre später habe ich ernsthafte Schritte in diese Richtung übernommen. Meine Entscheidung, nach Rumänien zu gehen, lag an meiner Neugierde auf Osteuropa und einer Dokumentation im Fernsehen über die schrecklichen Zustände von einigen rumänischen Waisenhäusern.

Ich war mir ganz sicher, dass ich mit Kindern arbeiten wollte, weil ich das im Moment liebe und es auch vielleicht in meinem zukünftigen Beruf tun werde. Im Juli 2008 bin ich mit dem Flugzeug in dieses Abenteuer geflogen, fast ohne zu wissen, was auf mich zukommen und wie ich darauf reagieren würde. Als ich im Auto von Bukarest nach Brasov saß, wusste ich, dass es eine besondere Erfahrung werden würde. Dieses Gefühl verstärkte sich noch, als ich das erste Mal das Kinderkrankenhaus betrat. Ich war völlig schockiert von dieser großen Anzahl von verlassenen Kindern und es zerbrach mein Herz als ich hörte, in welchen Umstände sie normalerweise leben. An einem Tag bekam ich einen kleinen Einblick in ihr normales Leben, als ich dabei half, die Babies nach Budila zurückzubringen, einem Zigeunerdorf in der Nähe von Brasov. Das machte mich traurig, aber mir wurde dadurch auch wieder neu bewusst, dass die grundlegenden Dinge wie von der eigenen Familie geliebt zu werden, frisches Wasser zu haben und in einer sicheren Umgebung aufzuwachsen, viele Leute (mich eingeschlossen) einfach als selbstverständlich ansehen. Aber in Wirklichkeit können wir darüber einfach nur glücklich sein. Während meiner Zeit in Rumänien war es herzerwärmend, die Hingabe der freiwilligen HFTN-Mitarbeiter zu sehen. Sie tun alles, was sie können, um den Kindern im Krankenhaus und deren Familien zu helfen und sie zu unterstützen. Die Arbeit mit ihnen hat mir gezeigt, wie wichtig dieses Krankenhaus-Projekt ist. Es macht einen Unterschied, aufzustehen und etwas zu tun, auch wenn es eine Weile dauert bis man Ergebnisse sieht.

Nach Rumänien zu kommen, um mich um die Kinder im Krankenhaus zu kümmern und mehr über ihr Leben zu lernen, war eine der besten und auch intensivsten Erfahrungen in meinem Leben. Dieses Land und seine Menschen haben einen speziellen Platz in meinem Herzen. Deshalb habe ich beschlossen, letzten Sommer zurückzukommen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Mal sein wird.


Hanna Stromland

Als freiwillige Mitarbeiterin, die das erste Mal zu diesem Zweck im Ausland war, hätte ich keine bessere Organisation finden können! Ich habe zwei großartige Wochen im Krankenhaus-Projekt verbracht, in dem ich ein Teil des Teams von HFTN war. Dieses Projekt ist so großartig, weil es wirklich etwas anderes ist und eine sehr dankbare Aufgabe.

In diesem Projekt lernt man, die Dinge des Lebens zu schätzen, wie die Tatsache, dass man mit einem Dach über dem Kopf lebt oder eine Familie hat, die einen liebt. Ich habe den Umstand genossen, dass die Gruppe der freiwilligen (kurz- und langfristigen) Mitarbeiter so klein war, dass es mir möglich war, mit jedem einzelnen eine persönliche Beziehung aufbauen zu können! Die Stadt Brasov ist klein, lebhaft und hat eine wunderschöne Umgebung. Als ich dort war, fühlte es sich fast so an, als ob ich einen Teil jedes Kontinentes in einer Stadt versammelt sehen würde … jeder kann sich hier zu Hause fühlen! Ich wünsche jedem in seinem Leben die Beteiligung an diesem Projekt, das HFTN hier in Brasov anbietet. Und ich hoffe, bald wieder zurückkommen zu können.


Sofie Roorda

Ich finde es schwer, im Flugzeug zu sitzen nach der Erfahrung einer zweiwöchigen freiwilligen Mitarbeit und Worte zu finden, die diese außergewöhnliche Zeit beschreiben könnten.

Außer der Touristen-Information im Internet hatte ich keine besonderen Vorstellungen davon, was mich erwarten würde, aber diese Reise hat mir so vieles gezeigt.

Diese Organisation hat mir Einblick in das „wirkliche“ Rumänien gegeben. Dadurch konnte ich mehr sehen als das, was ich erfahren habe. Wenn man in einem reichen Teil von Europa lebt, dann ist es nicht leicht zu erkennen, dass man gar nicht weit reisen muss, um sich plötzlich in einer komplett neuen Welt zu befinden. Das ist eine Welt voller Bedürfnisse. HFTN Romania hilft dabei, die Probleme zu reduzieren und diese Umgebung zu einem besseren Ort zu machen.

An den Wochentagen ging ich jeden Morgen oder Nachmittag ins Kinderkrankenhaus, um dabei zu helfen, die Windeln zu wechseln, die Kinder zu versorgen, mit ihnen zu spielen und ihnen Liebe weiterzugeben. Ich konnte persönliche Beziehungen zu den Babies aufbauen, weil viele der Kinder für längere Zeit im Krankenhaus sind. Ich kannte ihre speziellen Bedürfnisse und ihre Namen.

Einmal waren wir auf dem Rückweg von einem Ausflug nach Budila, einem kleinen Dorf, das 30 Minuten von Brasov entfernt liegt und haben ein Baby dorthin zurückgebracht, mit dem ich die letzten 10 Tage gespielt hatte. Mir wurde dadurch bewusst, wie wichtig es ist, den Babies Liebe weiterzugeben und mich um sie zu kümmern.

Es kann furchterregend sein, sich an einem neuen Ort zu befinden, besonders wenn die Eltern nicht einfach vorbeikommen können, um einen zu besuchen oder abzuholen. Ich empfand, dass mein Aufenthalt dort eine wirkliche Bereicherung für die Babies war. Obwohl die meisten von ihnen noch nicht sprechen konnten, konnte ich fühlen, wie sie die Anwesenheit von mir und den anderen freiwilligen Mitarbeitern schätzten.    

Jeden Tag kamen wir in die Zimmer und bemerkten wie die schreienden Babies plötzlich zu lächeln anfingen, weil wir ankamen. Ich empfand den hohen Wert dieser Aufgabe. Die meisten dieser Kinder kommen aus einer Welt, in der ich mir ein Leben nicht vorstellen könnte. Nach dem ich in Brasov war – was für mich eine der bezauberndsten Städte ist, die ich seit langem gesehen habe – war ich über die Tatsache schockiert, dass ganz in der Nähe Menschen und ihre Babies unter solchen schrecklichen Umständen leben: in einer ärmlichen Unterkunft, mit einem Mangel an Essen und Kleidung und ohne Geld. Ich weiß jetzt, dass HFTN Romania einen Unterschied in der Welt vieler Menschen und besonders der Babies in Rumänien macht. Ich wünsche diesem Projekt, dass es so erfolgreich wie möglich wird. Und ich kann anderen nur empfehlen, ein Teil dieser Erfahrung zu werden, die das Leben für immer verändert wird – mit Erinnerungen, die du immer im Herzen tragen wirst und Erfahrungen aus einer anderen Welt.

Und natürlich die freiwilligen Mitarbeiter, die ich nie vergessen werde, deren großzügiger Einsatz und ihre offenen und liebevollen Herzen.

" I will strengthen you and help you. I will uphold you with my righteous right hand " Isaiah 41:10